114 Jahre Geschichte – bereit für die Zukunft mit Fernwärme

Das Mehrfamilienhaus aus dem Jahre 1912 der Landauer Straße ist Teil eines Denkmalensembles und zweifelsohne ein Haus mit musikalischer Geschichte. Trotz der historischen Bedeutung des ehrwürdigen Gebäudes war sich die Eigentümergemeinschaft seit langem schon einig: Die Ölkessel müssen weg!

Zum Glück gab es die Möglichkeit, sich an die Berliner Fernwärme anzuschließen und so eine gute Basis für die nächsten 100 Heizjahre zu schaffen.

Ein Fernwärmeanschluss benötigt vorab eine umfangreiche Planung und Vorbereitung: Neben der Heizlastberechnung, sowie der Berechnung des hydraulischen Abgleichs muss der Trinkwarmwasserbedarf genau bestimmt werden. Darüber hinaus sind Hydraulik- und Aufstellpläne notwendig.

Wir übernahmen diese planerischen Vorbereitungen und konnten zügig in die Ausführung gehen.
Alle Heizkörper erhielten neue, voreinstellbare Ventile. Einige ausgebaute Exemplare hatten bereits Museumswert und waren besonders für unseren Azubi interessant.

Zusätzlich zur eigentlichen Aufgabe koordinierten wir weitere Gewerke wie die Schadstoffsanierung, die umweltgerechte Demontage der Öltanks und die notwendigen Elektroarbeiten.

Vergabeverfahren Private Ausschreibung
Bauherr WEG Landauer Str. 3
Planungsbüro TGA GT Glatzer
Architekt /
Eckdaten Umbau im bewohnten Bestand
Mehrfamilienhaus mit 8 WE
NGF 1686 m²
Privater Auftraggeber

Leistung

Wärmeversorgungsanlagen

  • 1 St. Hauszentrale, 97 kW
  • 2 St. Trinkwasserspeicher für Grundlastspeicherladesystem
  • Edelstahlrohr DN 15-DN 32 für die Trinkwasseranlage, Dämmung, Ventile
  • Stahlrohr DN 15 – DN 80; Dämmung, Ventile und Pumpen
  • Primärleitung, PN 25, Stahl geschweißt
  • Elektrischer Anschluss
  • hydraulischer Abgleich und Inbetriebnahme

Zurück